Author page: paulahofmann

Bildungsbörse

Bildungsbörse: Berufliche Orientierung trifft Nachhaltigkeit

Wie sieht die Arbeitswelt von morgen aus – und welche Rolle kann ich dabei spielen? Bei unserer Bildungsbörse dreht sich alles um berufliche Orientierung im Zeichen der Nachhaltigkeit. Schülerinnen und Schüler im Alter von 13 bis 16 Jahren aus dem Leipziger Osten sind herzlich eingeladen, an Informationsständen verschiedene Ausbildungs- und Berufsfelder kennenzulernen, die sich für eine nachhaltige Zukunft einsetzen – und direkt mit Einrichtungen, Unternehmen und Organisationen ins Gespräch zu kommen.

Diese Veranstaltung wird gemeinsam vom Campus Ihmelsstraße, dem Quartiersmanagament Leipziger Osten, der ZAK-Zukunftsakademie Leipzig e.V. und dem Gymnasium Ihmelsstraße organisiert.

📍 Campus Ihmelsstraße, Leipzig
📅 Freitag, 28.08.2026
🕙 10:00 – 13:00 Uhr

Neugierig geworden? Schaut vorbei, stellt Fragen und entdeckt, welche Wege es nach der Schule geben kann!

Anmeldung und Rückfragen an Amelie Göhler:

Umbau Torgauer Platz: Was Anwohnende jetzt wissen sollten

Der Torgauer Platz wird ab März 2027 umfassend umgebaut. Ziel ist es, den Straßenbahnbetrieb der Linien 3 und 8 langfristig zu sichern, die Verkehrssicherheit für alle zu erhöhen und den Platz aufzuwerten.

Bauzeitraum: März 2027 bis Ende Juni 2028 (Nacharbeiten bis Jahresende 2028)

Auswirkungen auf den Verkehr:
Während der Bauarbeiten wird der Torgauer Platz zeitweise vollständig für Autos, Bahnen und Busse gesperrt. Ein Schienenersatzverkehr wird eingerichtet. Der Radverkehr wird umgeleitet, der Fußverkehr bleibt weiterhin möglich. Anlieger- und Lieferverkehr soll unter Baustellenbedingungen möglich bleiben; eine neue Lieferzone entsteht in der Torgauer Straße nördlich der Konradstraße. Mehrere Parkplätze entfallen im Zuge der Umgestaltung.

Was wird gebaut:

  • Neue Gleise und Fahrleitungen, ausgelegt für die breiteren Straßenbahnen der neuen Generation
  • Beidseitige Radfahrstreifen entlang der Torgauer Straße und Eisenbahnstraße
  • Barrierefreiere Haltestellen und einheitlich befestigte Gehwege
  • Neue Bäume und Grünflächen (14 Bäume weichen der Baumaßnahme, 24 neue werden gepflanzt, weitere folgen)
  • Trinkbrunnen
  • Mobilitätsstation
  • zusätzliche Fahrradbügel
  • neues Geländer
  • Umrüstung der Straßenbeleuchtung auf LED

Hintergrund: Die Gleisanlagen sind in schlechtem Zustand und wurden bereits notsaniert. Die Haltestellen sind größtenteils nicht barrierefrei, Radfahrende können die Kreuzung bislang nur schwer sicher queren.

Digitale Infoveranstaltung
10. September 2026, ab 18:30 Uhr, online per Livestream
Fragen können vorab per E-Mail an eingereicht oder live gestellt werden. Eine Aufzeichnung der Veranstaltung wird zeitnah auf leipzig.de bereitgestellt – mit Untertiteln in Arabisch, Türkisch, Englisch und Russisch. Postkarten mit der Einladung befinden sich derzeit in Überarbeitung.

Termin verpasst?
Für alle, die am 10. September nicht teilnehmen können, ist im I. Quartal 2027 eine zusätzliche Infoveranstaltung im Stadtteilhaus vorgesehen.

Mehr Infos: http://www.leipzig.de/torgauer-platz

Linie Ost schwärmt aus – Etappenbericht Team Rad

Weil das Ganze so schön war, das Wetter im Juni zumeist sowieso gut, dachte sich der Hauptorganisator der Tour – Thomas Grahl – es wäre doch schön, diese Tour an einem Sonntag mit dem Rad noch einmal anzubieten. Gesagt-getan. Leider standen, abgesehen von den Goase-Leuten, die anderen Teiletappenführer am Sonntag nicht zur Verfügung. So musste der mit einem wirklich phänomenalen Gedächtnis gesegnet Moderator Jörg sich alles merken, was diese so erzählt hatten und selbst den jeweiligen Experten geben. Was er, soviel sei schon verraten, auch hervorragend gemeistert hat. Diejenigen die am Freitag schon dabei waren konnten da nur „Chapeau“ sagen.

Aber noch stehen wir am IG Fortuna. Da es schwierig ist, von einem Rad aus eine 17-köpfige Truppe während der Fahrt mit den nötigen Informationen zu versorgen, gibt es zu Beginn der Tour eine ausgiebige Einführung. Hier kommt auch die Geschichte des Fortuna-Gebäude, dessen Rettung durch die IG Fortuna und die vielen Hindernisse, die immer noch im Weg liegen zum Vortrag. Im Hintergrund schachten derweil die nimmermüden Fortuna-Retter den Boden frei, damit bald Container gestellt werden können und es wieder wenigstens ein Stückweit voran gehen kann.

Aber dann schwingen sich alle auf das Rad. Die beiden Redakteure von Radio-Blau, die teilweise live von der Tour senden werden, nehmen in der Fahrrad-Rikscha von „Radeln im Alter“ mit ihrem Technikequipment Platz. Die unsere Gruppe mehr als 15 Menschen umfasst, dürfen wir im Verband fahren. Dies bedeutet z.B., wenn ein Teil der Gruppe über eine grüne Ampel gefahren ist und diese schaltet, auf Rot darf der Rest der Gruppe auch bei Rot die Straße überqueren. Die Tourverantwortlichen – ausgestattet mit Warnwesten – sorgen während der Fahrt für die Sicherheit, aber es geht auch alles gut. Wieder nehmen wir Kurs auf den Parkbogen. Diesmal besteigt die Gruppe eine andere Stelle des Parkbogens, während unten die Fahrräder bewacht werden, erläutert Jörg den Teilnehmenden die Bauschritte und die zukünftigen Planungen – soweit bekannt.

Auch nun begibt sich die Truppe auf den längsten Weg der Tour. Parallel zur Eisenbahnstraße geht es auf alleeartigen Routen schnell voran und es dauert nicht lange bis das Rosental erreicht ist. Auch diese Gruppe lernt etwas über die Lichthöfe, die Eichen zum Wachsen brauchen aber auch viel über die Geschichte des Rosentals. Der Vortrag ist kurzweilig, der Aufenthalt im Schatten der Bäume ist erholsam, die ersten packen nebenbei mitgebrachte Essenvorräte aus und stärken sich. Das ist eigentlich nicht nötig, den auch bei dieser Tour erwartet die Teilnehmendes im Garten des Oase e.V. ein wunderbares Picknick und ein einladender Garten. Nach einer ausgiebigen Pause endet auch diese Tour im Budde-Kunstgarten.

Linie Ost schwärmt aus – Etappenbericht Team Bus

Am Freitag, den 05.06.2026 wandten sich kurz vor 15 Uhr alle Blicke der 50 vor dem IG Fortuna Wartenden in Richtung Zentrum. Da kam er, der rote Doppeldeckerbus, bereit alle Gäste aufzunehmen, um in den folgenden 5h verschiedene Plätze unter dem Motte Stadtgrün anzusteuern. Auch Radio Blau war wieder mit an Bord und zeichnete die Tour für die Radiohörer auf.

Moderator Jörg Werner begrüßte die Mitfahrenden an Bord und schon ging es los. Das erste Ziel war der Sellerhäuser Bogen. Rene Ziepricht vom Amt für Wohnungsbau und Stadterneuerung wartete schon an der Baustellenleiter, die es in zwei Gruppen zu überwinden galt, um die Forstschritte oben auf dem Parkbogen begutachten zu können. Dort hatte sich einiges getan, große Pflanzeninseln mit Bäumen in ihrer Mitte bestimmten das Bild, Sitzgelegenheiten sowie Wassercontainer für die Versorgung der Pflanzen waren ebenso zu finden, wie Straßenlaternen, um die Passage sicherer zu gestalten.  Radfahrer und Fußgänger werden sich künftig den Platz da oben teilen, doch auch für Verweilmöglichkeiten ist gesorgt. Insgesamt kosteten diese 500 m  Parkbogen ca. 8 Mio. € inklusive Aufgänge und Rampen, Bauen für die Ewigkeit! Für diejenigen Teilnehmer, die diese Bauleiter nicht erklimmen konnten, zeigte Rene Ziepricht wieder unten angekommen große Fototafeln und erklärte die Bauplanungen und Bauschritte noch einmal.

Dann ging es wieder in den Bus und die längste Strecke – vorbei an der Innenstadt und dem Zoo nach Gohlis – wurde zur Freude der Mitfahrenden absolviert. Für die im Obergeschoß des Busses eröffneten sich ungewohnte Perspektiven auf ihre Stadt. Und der Moderator konnte einmal richtig tief in der grünen Geschichte der Stadt Leipzig und ihrer vielen Flüsse und Bäche kramen und die Mitfahrenden dadurch nicht nur auf der Straße, sondern auch in der Zeit reisen lassen. Am Rosental erwartete der Stadtwaldranger Marko Reimanndie Gruppe. Aufgrund unserer Zeitbeschränkung hatte er die Rosentaltour von normalerweise 3h auf 40 min runtergeschraubt und trotzdem viel Interessantes zu erzählen. Das Rosental existiert schon sehr lange, erst in Zeiten der Industrialisierung wurde aus dem sehr lockeren vereinzelt stehenden Baumbestand, dem wir heute noch ca. 2000 Eichen verdanken, die zwischen 150-300 Jahre alt sind, ein Stadtwald, wie wir ihn heute kennen. Bedingt durch die veränderten Nutzungs- aber auch Klimaverhältnisse herrschen heute andere Baumarten wie der Ahorn vor, aber auch der Hochwasserschutz, der aus dem Auwald einen trockenstehenden Stadtwald gemacht hat, sorgt für Veränderungen im Rosental. Der Stadtforst reagiert darauf und unterstützt die traditionellen Baumarten nach Kräften, um deren Bestehen zu sichern, damit auch nachfolgende Generationen das Rosental als grünen Rückzugsort nutzen können.

Nach der kleinen Wanderung ging es wieder in den Bus. Das nächste Ziel war der Goase e.V. Dieser wurde rund um einem 3 Hektar großer Garten gegründet, der zu einem Hausprojekt der SoWo (solidarische Wohngenossenschaft) gehört. Die Bewohner haben das Mehrfamilienhaus aus den 1920ern u.a. mit Hilfe von Direktkrediten gekauft und sanieren dieses schrittweise. Für die 30 Bewohner inklusive 6 Kinder ist der Garten natürlich viel zu groß, so haben sie einen Verein gegründet, der sich um den Garten und seine 4 glücklichen Hühner kümmert, dort einen Rückzugsort für die Nachbarschaft geschaffen hat und Kulturveranstaltungen organisiert. Die Busteilnehmer erwartete neben der Vorstellung des Projektes auch ein liebevoll hergerichtetes Picknick, welches sich im Garten ausgiebig genießen ließ. Das die netten Bewohner auch an andere Nutzer des bisher unsanierten Gebäudes dachten, bewiesen sie eindrücklich, indem sie bei den Sanierungsarbeiten Nistkästen für Mauersegler und Rückzugsquartiere für Fledermäuse unter der Dachtraufe anbrachten, was für viele „Ach wie schön“ aus dem Kreis der Busreisenden sorgte.

Nach einer langen Picknickpause ging es wieder in den Bus, ein letzte Ziel – das Buddehaus und dessen Kunstgarten stand auf dem Programm. Der Leiter des Buddehaus Jürgen Schrödl begrüßte persönlich die Gäste und führte sie an der Bleichert Villa vorbei in den großen Garten. Dort – im Tiefbeet – sammelte sich die Gruppe und lauschte den Ausführungen zu Geschichte, Gegenwart und Zukunft der Villa und des Gartens. In diesem werden jedes Jahr unterschiedliche Ausstellungen kuratiert, die aktuelle zeigt faszinierende Photographien von Insekten.  Da aber auch der Garten damit noch nicht ausgelastet ist, entstehen durch freiwilliges Engagement von jungen Menschen jedes Jahr neue und bleibende Details. Der Garten steht alle Menschen offen, um dort verweilen zu können und wen es nach Erfrischungen gelüstet – für einen Biergarten ist auch gesorgt. In diesen verfügten sich einige Gäste, während ein Rest wieder in der Bus stieg und die „Heim“fahrt in den Leipziger Osten antrat.

Dialog im Stadtteil – Grünfläche an der Schulze-Delitzsch-Straße

am 28. Mai haben sich rund 25 Anwohnende über den aktuellen Stand rund um die ehemalige Ausgleichsfläche an der Schultze-Delitzsch-Straße informiert.

Den Anfang machte Frau Försterling vom Amt für Wohnungsbau und Stadterneuerung mit der Präsentation rund um die Einbindung der Fläche im Rahmen der nachhaltigen integrierten Stadtentwicklung.

Kernaussagen:

  • Starkes Wachstum der Stadt
  • Neue Förderperiode für Leipziger Osten
  • Insgesamt 12 Maßnahmen im EFRE Fördergebiet (ca. 12 Mio € werden im Gebiet umgesetzt)
  • Grünfläche steht in Verbindung zu umliegenden Grünflächen und Projekten (z.B. Parkbogen Ost)

Rückfragen aus dem Publikum:

  • Hört 2027 die Förderperiode auf? – Antwort: Ja
  • Wie groß ist die Fläche insgesamt? – Antwort: ca. 20.000 m²

Anschließend präsentierte Herr Eckhard Siegert aus dem Amt für Stadtgrün und Gewässer den aktuellen Planungsstand und die bisherigen Prozesse rund um die Fläche


Kernaussagen:

  • Einordnung zur Lage, Größe und Charakteristika der Grünfläche
  • Einordnung der Historie, des Planfeststellungsverfahrens zum City-Tunnel Leipzig im Rahmen dessen die Grünfläche als Ausgleichsfläche bestimmt wurde sowie der nächsten Schritte
  • Erläuterung des aktuellen Standes zu Vorleistungen und Gutachten sowie laufenden Abstimmungen
  • Erklärung der bestehenden Einschränkungen z.B. Immissionsschutz (Lärm)
  • Bilanzierungskonzept und Entwurfskonzept
  • Vorstellung des Vorentwurfskonzept der naturnahen Grünfläche

Fragen, Hinweise, Einwände aus dem Publikum:

  • Ist ein Zugang von der angrenzenden Kita (Hildegardstraße) aus geplant? Wäre für die Kinder vorteilhaft. – Antwort: Es handelt sich um einen privaten Träger. Es ist kein Zugang von privaten Flächen auf eine öffentliche Fläche vorgesehen.
  • Wie kritisch sind die Schadstoffbelastungen? Wo liegen die Schadstoffe?

Den Abschluss der Veranstaltung bildete die Diskussion in kleinen Runden zu den Themen wie Umzug des Bauspielplatzes auf die Fläche und damit einhergehende Notwendigkeiten an Fläche und Infrastruktur, Hochbeete und weitere Initiativen, wie beispielsweise Querbeet e.V. sowei Anregungen und offene Fragen.

Diskussionen an Tischen

Tisch 1: Bauspielplatz | Moderation / Ansprechperson: Marlen Försterling

Wichtige Anregungen:

  • Flächengröße: Die 1.200m² große Teilfläche ist zu klein für die Entwicklung eines Bauspielplatz (eher 8000m² statt 600m²).
  • Strom und Wasser (!) anschlüsse sehr wichtig.
  • Wann ist geplant, dass Kooperativen den Platz bespielen können? -> Ab 2028

Tisch 2: Hochbeete und sonstige Initiativen | Moderation / Ansprechperson: Constantin Suppee

Wichtige Anregungen:

  • Organisation: Ab wann kann die Fläche bespielt werden? (Queerbeet e.V.)
  • Zugänglichkeit: es sollte eine gewisse Außengrenze markiert werden. Auf dem Queerbeet Projekt Ludwigsgarten gibt es festgelegte Öffnungszeiten (Do, Do, Sa)
  • Wasser: Wasserinfrastruktur benötigt. Im Ludwigsgarten werden mehr als 2x 1.000 Liter (Tröge) verbraucht. Ideen: 1. historische Schwengelpumpe auf dem Spielplatz Mariannenstraße (Sanierung im Rahmen des Klimaanpassungssofortmaßnehmenprogramms?), 2. Kooperation mit dem Projekt Tonnen an Fallrohre um privates Regenwasser zu nutzen 
  • Kompost/Entsorgung: Was für Möglichkeiten bestehen vor Ort? Kann Kompost angelegt werden? Gibt es weitere Entsorgungsoptionen für anderen Abfall?

Konkrete Vorschläge:

  • Ort des Zusammenkommens: Besteht die Möglichkeit selbst (1.) Möbel zu errichten, (2.) kleine Kulturveranstaltungen zu veranstalten, (3.) Feuerstelle anzulegen
  • Kunst an der Plakatwand: Möglichkeit zur Aufstellung einer 3x5m Plakatwand am Rand des Parks zur partizipativen Bespielung durch Künstler:innen und Anwohnende? Finanzierung soll wenn dann durch Ideenträgerin beim SBB Ost angefragt werden (Stadtbezirksbudget).
  • Kooperationsideen: Gemeinsam mit Kindergarten (Hildegardstraße) Hochbeete bauen. Wissenschaftliche Führungen durch UFZ auf dem Gelände.

Offene Fragen / Prüfaufträge:

  • Wasserinfrastruktur: Was für Möglichkeiten bestehen? Kann Schwengelpumpe reaktiviert werden?
  • Entsorgung: Kompost möglich? Weitere Entsorgungsmöglichkeiten geplant?
  • Ort des Zusammenkommens: Möbel bauen möglich? Feuerstelle möglich?

Tisch 3: Fragen und Antworten für Anwohnende | Moderation / Ansprechperson: Paula Hofmann

Zentrale Fragen der Anwohnenden:

  • Prävention mitdenken – wie kann eine Nutzungsproblematik entstehen? Wie kann man die Nutzung inklusiv gestalten?
  • Wie sind die Wege gestaltet – Antwort: Wassergebundene Wegedecke
  • Hunde:
    • Größter Konflikt, freilaufende Hunde – Wunsch: Abgrenzung zum Kinderspielplatz (Hinweis: Hundebesitzer waren vor allem im östlichen (rechten) Teil der Fläche)
  • Explizit Bedarf im Viertel den Hund von der Leine zu lassen
    • Angebot von Hundekotbeutel? – Antwort: Wird nicht durch die Stadt gestellt
  • Kunst im öffentlichen Raum (partizipatives Kunstobjekt) – Wenn dann über Stadtbezirksbudget finanzierbar. Beim SBB Ost beantragen.  

Besuchende hören der Vortragenden zu

Forum Leipziger Osten – Rückblick

Am 23. April ’26 fand das Forum Leipziger Osten mit rund 40 Teilnehmenden statt. In einer kleineren, dafür umso engagierteren Runde kamen neben den Tischgastgebenden, vier Stadtbezirksbeirätinnen und einem Stadtrat, etwa 30 interessierte Bewohnerinnen und Bewohner zusammen. Diese persönliche Atmosphäre bot beste Voraussetzungen für intensive Gespräche, neue Begegnungen und einen offenen, ehrlichen Austausch.

Zum Auftakt gab Frau Försterling einen anschaulichen und gut verständlichen Überblick über die EFRE-Förderung 2021–2027 sowie die damit verbundenen Maßnahmen der nachhaltigen integrierten Stadtentwicklung im Leipziger Osten. Neben allgemeinen Informationen zum aktuellen Programmgebiet „Leipziger Osten 2021–2027“ wurden auch konkrete Projekte vorgestellt – darunter die verkehrsberuhigte Stünzer Straße, Baumaßnahmen im Ost-Passage-Theater sowie der Parkbogen. Ergänzend folgte ein kurzer Rückblick auf die Förderperiode 2014–2020. Die Präsentation können Sie hier einsehen.

Ein besonderer Fokus des Abends lag auf der Mitbestimmung: Als Verantwortliche für den Verfügungsfonds im Leipziger Osten konnte Anika Franke das Förderinstrument vorstellen und das Gremium neu besetzen und wählen lassen. Zu den vier bereits im Verfügungsfonds vertretenen und nochmal neu aufgestellten Mitgliedern, konnten fünf neue engagierte Bewohnerinnen gewonnen werden, die sich künftig aktiv in die Entwicklung ihres Stadtteils einbringen möchten. In Kürze werden die neuen Gremienmitglieder auch auf der Webseite vorgestellt. Allgemeine Informationen zum Verfügungsfonds können Sie bereits jetzt hier nachlesen.

Im Anschluss an den offiziellen Teil wurde es noch einmal richtig lebendig: Über eineinhalb Stunden hinweg fanden intensive Gespräche an den verschiedenen Infotischen statt.

Am Tisch zum Parkbogen stand Herr Zieprich für Fragen und Austausch bereit. Die Informationen zur Wärmewende im Quartier konnten krankheitsbedingt leider nicht persönlich vorgestellt werden. Herr Siegert vom Amt für Stadtgrün und Gewässer präsentierte die Planungen zur Brachfläche an der Schulze-Delitzsch-Straße und kam dazu mit vielen Interessierten ins Gespräch.

Einblicke in die Arbeit des Stadtordnungsdienstes gab Herr Wolf, Abteilungsleiter des Stadtordnungsdienstes. Frau Tunçel vom Ordnungsamt stellte den Kommunalen Präventionsrat vor und lud zum Austausch ein. Frau Göhler informierte über das Stadtteilhaus und ermöglichte Einblicke in die Arbeit des Campusmanagements. Frau Nuß vom Quartiersmanagement stand ebenfalls zum Gespräch bereit.

Am Tisch des Kulturamtes stellte Frau Dr. Andraschik verschiedene Fördermöglichkeiten vor. Spontan wurde das Angebot durch Informationen zu den diesjährigen OSTLichtern ergänzt, die Frau Kahle vom Mühlstraße 14 e.V. vorstellte – ein Beitrag, der auf großes Interesse stieß.

Insgesamt war das Forum geprägt von einer offenen, konstruktiven und wertschätzenden Atmosphäre. Das große Interesse und die aktive Beteiligung der Bewohnerinnen und Bewohner haben einmal mehr gezeigt, wie wichtig und bereichernd der direkte Austausch vor Ort ist.

Ein herzliches Dankeschön gilt allen, die sich die Zeit genommen, ihre Perspektiven eingebracht und den Abend so lebendig mitgestaltet haben.

Ansprechpartner im Polizeiposten

Kommunaler Präventionsrat der Stadt Leipzig

Sprechzeiten im Polizeiposten: mittwochs von 09:00 bis 12:00 Uhr
E-Mailadresse der Geschäftsstelle:

Der Kommunale Präventionsrat (KPR) setzt sich für urbane Sicherheit in Leipzig ein. Er ist eine ämterübergreifende Netzwerkstelle, die Wissen und Erfahrung aus verschiedenen Fachbereichen innerhalb und außerhalb der Stadtverwaltung bündelt. Zu seinen Hauptaufgaben gehören die Entwicklung von Konzepten zur Kriminalitätsprävention und zur Stärkung des Sicherheitsgefühls in der Stadt.

Im Polizeiposten informiert der KPR über städtische Präventionsangebote. Aktuell arbeitet er zudem an einem Konfliktmanagement für den Leipziger Osten: Anwohnende können während der Sprechzeiten Konflikte oder Beschwerden melden, die den öffentlichen Raum betreffen. Diese können folgende Themen beinhalten:

  • Nutzungskonflikte im öffentlichen Raum (Beispiel Müllablagerungen, Lärmbelästigungen)
  • störendes Verhalten (Beispiel Catcalling)
  • Orte, die als unsicher oder unangenehm wahrgenommen werden

Bürgerinnen und Bürger sind herzlich dazu eingeladen, ihre Hinweise und Anliegen direkt in den Sprechstunden des KPR einzubringen.

Bürgerpolizisten

Polizeihauptkommissar Sören Hoffmann

Telefon: +49 341 7105-241

Mobil: 0173 9615069

E-Mail: 

Polizeihauptmeister Hagen Fiedler

Telefon: +49 341 7105-269

Mobil: 0173 9618385

E-Mail: 

Polizeihauptmeister René Hempel

Telefon: +49 341 7105-284

Mobil: 0172 2672711

E-Mail: 

Öffnungszeiten:

Dienstag und Donnerstag – 14 bis 17 Uhr

Montag und Mittwoch – 9 bis 12 Uhr

Neustädter Frühstück


Am Sonntag waren wir gemeinsam mit unserem Auftraggeber, dem Amt für Wohnungsbau und Stadterneuerung beim 20. Neustädter Frühstück dabei – und das gleich mit unseren druckfrischen Bewegungsplänen im Gepäck. Zwischen Kaffee, Kuchen und Schnittchen kamen wir mit vielen Bewohnerinnen ins Gespräch. Besonders bewegt haben uns dabei die Themen Haushaltssperre und ihre Folgen sowie die Sicherheit für Frauen und FLINTA im öffentlichen Raum.

Neben uns waren auch viele andere Akteur:innen aus dem Stadtteil vertreten – unter anderem die Buchkinder, das Pöge-Haus, der Hort der Wilhelm-Wander-Grundschule und das Kinderhospiz Bärenherz, das O.S.K.A.R. oder auch die LGK und das MiO und Japanische Haus. Auch Parteien wie SPD, Grüne und Linke waren vor Ort. Für Stimmung sorgten DJ Schellack und eine Live-Band, die Hüpfburg lockte die Kleinsten an und auf den zahlreichen Flohmarktständen von Anwohnenden konnte nach Herzenslust gestöbert werden.

Insgesamt ein bunter Vormittag von 10 bis 13 Uhr – mit vielen Eindrücken, guten Gesprächen und der schönen Erfahrung, wie lebendig und vielfältig unser Stadtteil ist.

Linie Ost 2025

Linie Ost – durch den grünen Leipziger Osten am 20.06.2025

Ein Erlebnisbericht

Und da kam er wieder zum Kino der Jugend, der rote Doppeldeckerbus mit dem Fahrer Gunter. Pünktlich um 15 Uhr startete am Freitag dem 13.06. die siebte Auflage der Linie Ost. Wie immer im Frühsommer steuerte die über 50ig köpfige Besatzung der Linie Ost grüne Oasen im Leipziger Osten an und entdeckte spannende Projekte, die sich den Themen Klimaschutz, Nachhaltigkeit, Umweltschutz auseinandersetzen.

Die erste Station befand sich in der Mariannenstraße, genauer gesagt, an der Pumpe „Delfin“. Hier warteten die Aktiven mit etlichen gefüllten Gießkannen von „Leipzig pumpt“ und „Leipzig gießt“ auf die Fahrgäste. Die Projekte passen sehr gut zusammen, da sich erstere für die Wiederbelebung der historischen Wasserspender einsetzen, die letztere für ihr gutes Werk – Stadtbäume gießen – dringend brauchen. Dabei lernten wir, es ist besser, einen Baum richtig gut zu gießen als alle Bäume in der Umgebung nur ein bisschen. Einst gab es im Leipziger Stadtgebiet 250 Wasserpumpen, davon existieren noch 50, seit den 1980er Jahren wurden ca. 30 wieder saniert und stehen einsatzbereit in den Straßen. Der Klimawandel ist voll im Gange, die Straßenbäume leiden unter Trockenheit, die Stadtgesellschaft unter Hitzestress. „Leipzig gießt“ möchte die Anwohner zum gießen der Stadtbäume animieren und die Fahrgäste gossen, was die Kannen hergaben. Übrigens: am 04. Juli ist der Tag der Gießkanne!

An der Wasserstation wurde dann noch das Projekt „Saatgutbibliothek“ der Stadtbücherei vorgestellt. Alle Inhaber eines Stadtbibliotheksausweises können im Frühjahr in den teilnehmenden Stadtteilbibliotheken Saatguttütchen mit Samen der unterschiedlichsten Pflanzen nebst Pflanz- und Pflegeanleitung mitnehmen. Im Herbst nach der Ernte bringt man dann wieder ein paar Samen in die Bücherei zurück und legt so den Baustein für eine neue Ernte im nächsten Jahr. Die Samen sind alte Sorten, die im Gegensatz zum Saatgut aus dem Baumarkt nicht gentechnisch verändert sind und damit immer wieder neue Samen produzieren.

Zurück ging es in den Bus und in den Sternburg-Burggarten in der Mühlstraße. Burgherr Klaus empfing die Busgesellschaft mit Geschichten sowie mit gekühlten Getränken aus den Tiefen der Brauerei Sternburg. Beides wurde sehr gern von der Busgesellschaft angenommen. Der Sternburg-Burggarten ist ein gelungenes Beispiel einer Kooperation eines ansässigen Unternehmens mit der Nachbarschaft. Die Brauerei stellt das Gelände, Strom, Wasser – und manchmal offensichtlich auch Freigetränke – zur Verfügung und Anwohner*innen können im Garten verweilen, sich ein Hochbeet nutzbar machen oder auch auf dem Gelände Geburtstag feiern. Und nicht nur die direkten Anwohner*innen – alle sind willkommen.

Die nächste Station befand sich in Paunsdorf. „Wald und Wiese“ ist ein noch relativ unentdecktes Waldidyll. Auf einem Hektar befindet sich ein Wäldchen, ein Kräutergarten und eine Obstbaumwiese – kurz eine grüne Oase. Eine kleine Werkstatt befindet sich ebenfalls auf dem Gelände. Hier werden alte Handwerkstechniken vermittelt und mit Naturmaterialien wie Holz und Ton gearbeitet. Es gibt eine Vielzahl an Angeboten für Kinder, die von Bogenbau über Ton modellieren, Kräuter-Duftkissen herstellen bis hin zum Bienentag mit allem Wissenswerten. Neben dem sehr angenehmen Verweilen in der Oase stellten die Betreiber außer dem Ort auch ein wundervolles Gartenmenü zur Verfügung. Die Linie Ost war begeistert, überall sah man lächelnde Gesichter, alle befanden sich im regen Austausch und der Abschied fiel wirklich schwer.

Die letzte Station bildete der botanische Garten. Hier fand die lange Nacht der Wissenschaften statt und alle konnten sich frei im Garten bewegen. Die Busgesellschaft schmolz zusammen, die Linie Ost verlor Fahrgäste an den Botanischen Garten – was aber auch so geplant war. Mit ca. der Hälfte der Fahrgäste kehrte die Linie Ost um 20 Uhr ans Kino der Jugend zurück.

Ein gelungener Auftakt beim Tag der offenen Tür im Stadtteilhaus Wurzner Straße

Am Dienstag, dem 24. Juni 2025, öffnete das Stadtteilhaus Wurzner Straße seine Türen für Interessierte aus dem Quartier und darüber hinaus. Von 14:30 bis 17:00 Uhr stellten sich die im Haus ansässigen Einrichtungen vor und luden zu einem offenen Nachmittag mit vielfältigen Angeboten ein.

Mit dabei waren die Volkshochschule Leipzig, das Quartiersmanagement Leipziger Osten, das Amt für Wohnungsbau und Stadterneuerung, der FAIRbund e.V. sowie die Musikschule „Johann Sebastian Bach“.

Einblicke, Gespräche und erste Schritte

Zwar zog das parallel stattfindende Campusfest viele Menschen an, wodurch nicht alle den Weg ins Stadtteilhaus fanden – dennoch konnte ein kleinerer, aber sehr interessierter Besucherkreis begrüßt werden. Die Gäste nutzten die Gelegenheit, sich über die Angebote im Haus zu informieren, mit den Akteurinnen und Akteuren ins Gespräch zu kommen und erste Kontakte zu knüpfen.

Im Programm

Ein Yogaangebot der Volkshochschule lud zum Mitmachen und Entspannen ein, die Musikschule sorgte mit musikalischen Beiträgen für eine lebendige Atmosphäre und luden zum gemeinsamen Musizieren ein, während kreative Mitmachstationen und Beratungsangebote des FAIRbund e.V. Einblicke in die Arbeit der Erziehungsberatungsstelle ermöglichten.

Ein weiterer Programmpunkt war die Ausstellung zu aktuellen städtebaulichen Projekten im Leipziger Osten. Interessierte konnten sich über Vorhaben wie die Quartiersschule Ihmelsstraße, die Entwicklung rund um die IG Fortuna oder auch den Parkbogen Ost informieren oder sich mit dem Quartiersmanagement über Wohl- und Unwohlorte im Stadtgebiet austauschen.

Ein Anfang mit Potenzial

Auch wenn die Besucherzahl überschaubar war, war die Resonanz durchweg positiv. Die Veranstaltung bot einen guten Rahmen, um das Stadtteilhaus Wurzner Straße als Ort der Begegnung und Mitgestaltung sichtbarer zu machen. Die Gespräche und Rückmeldungen zeigten deutlich: Hier gibt es Raum für weitere Ideen, Beteiligung und gemeinsames Engagement.

Ein herzliches Dankeschön gilt allen Mitwirkenden und Gästen für diesen gelungenen Auftakt!

2026 – Quartiersmanagement Leipziger Osten

Das Quartiersmanagement Leipziger Osten wird durch das Amt für Wohnungsbau und Stadterneuerung beauftragt und aus dem Bund-Länder-Programm "Sozialer Zusammenhalt - Zusammenleben im Quartier gemeinsam gestalten (SZP)" gefördert, der Projektträger ist CivixX – Werkstatt für Zivilgesellschaft.