Was für ein besonderer, wenn auch verregneter Tag: Am vergangenen Freitag, dem 02. Oktober wurde das Sellerhäuser Viadukt offiziell eröffnet – und schon beim ersten Rundgang war zu spüren, dass hier ein neuer Ort für das Quartier entstanden ist.
Viele Menschen waren gekommen, um sich das Viadukt anzuschauen, den neuen Weg auszuprobieren, miteinander ins Gespräch zu kommen und diesen besonderen Moment gemeinsam zu erleben. Zwischen historischen Mauern, neuen Grünflächen und ersten Sitzgelegenheiten wurde schnell deutlich: Das Viadukt ist nicht nur ein Stück neue Infrastruktur, sondern ein Ort, an dem Menschen zusammenkommen können.
Aus Sicht des Quartiersmanagements ist besonders schön zu sehen, wie viele Menschen aus dem Stadtteil die Entwicklung über die vergangenen Jahre begleitet und sich für diesen Ort eingesetzt haben. Die Idee, die ehemalige Bahntrasse als öffentlichen Raum nutzbar zu machen, ist schließlich nicht neu. Sie wurde über viele Jahre von engagierten Bürgerinnen und Bürgern, Vereinen und Initiativen getragen und immer wieder in die Stadtgesellschaft eingebracht. Mit der Eröffnung ist diese Idee nun Realität geworden.
Das neue Viadukt eröffnet dabei ganz unterschiedliche Möglichkeiten: zu Fuß oder mit dem Fahrrad unterwegs sein, eine kleine Pause einlegen, den Blick über den Leipziger Osten schweifen lassen oder einfach den neuen Freiraum genießen. Gerade diese Mischung macht den Ort so spannend. Historisches wird bewahrt und gleichzeitig entsteht etwas Neues, das dem Quartier zugutekommt.
Auch die vielen Gespräche am Eröffnungstag haben gezeigt, wie groß die Neugier und die Freude über den neuen Ort sind. Für uns als Quartiersmanagement ist das ein schönes Zeichen: Stadtentwicklung wird dann besonders lebendig, wenn sie nicht nur auf Plänen und Baustellen stattfindet, sondern von den Menschen vor Ort angenommen, mit Leben gefüllt und weiterentwickelt wird.
Mit dem Sellerhäuser Viadukt ist ein wichtiger Baustein des Parkbogen Ost fertiggestellt. Gleichzeitig ist die Entwicklung damit noch lange nicht abgeschlossen. Wir freuen uns darauf, den weiteren Weg gemeinsam mit den Bewohnerinnen und Bewohnern, den lokalen Vereinen und Initiativen sowie den vielen engagierten Menschen im Leipziger Osten zu begleiten.
Unser Eindruck vom Eröffnungstag: Es war ein Tag des Ankommens. Ein Ort, über den lange gesprochen, geplant und gearbeitet wurde, ist nun offen – und gehört damit ein Stück weit allen, die ihn nutzen und mit Leben füllen.
Wir freuen uns auf alles, was hier noch entstehen wird!






















